BMW-Aktien gelten auch nach Corona noch immer als stabil und profitabel

BMW Stocks

BMW gehört zu den begehrtesten und stabilsten internationalen Aktien und zeigte sich sogar während der Pandemie vergleichsweise resistent: In den ersten 6 Monaten 2020 verkaufte die Automarke mehr als 1,4 Mio. Fahrzeuge. Zur Bayrische Motoren Werke Aktiengesellschaft gehören nicht nur BMW sondern auch Rolls-Royce, Mini und auch BMW Motorrad. Ein bedeutender Anteil der in Deutschland hergestellten Motorräder stammen aus den Werkstätten von BMW. Außerdem liefert das Unternehmen Motore an Toyota, Jaguar und Land Rover.

BMW gilt als eine stabile internationale Marke

Laut FAZ liegt die Marktkapitalisierung von BMW bei 55 Mrd. Euro. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass die BMW Group vor allem im Premium-Automobilmarkt und in den Segmenten “Automobile”, “Motorräder”, “Finanzdienstleistungen” und “Sonstige Gesellschaften” tätig ist.

Obwohl die Teilnahme bei Formel 1-Rennen inzwischen eingestellt wurde, tragen die Erfolge des BMW-Teams doch erheblich zur Geschichte der Marke bei. Unter anderem gehörte Sebastian Vettel zu den prominenten Fahrern des Teams. Im Bereich Motorradrennen können BMW-Spitzenfahrer derzeit beim 2021 FIM Superbike World Championship beobachtet werden.

Lohnen sich BMW-Aktien?

Ab Januar 2021 stieg der BMW-Aktienkurs von etwa 70 Euro auf knapp 90 Euro im April diesen Jahres an. BMW gilt allgemein als stabiles Unternehmen und die Aktien können eine gute Anlageoption darstellen. Laut einigen Finanzexperten soll der Kurs in den nächsten Jahren noch bessere Ergebnisse liefern. Viele denken sogar, dass sich eine deutliche Erhöhung ergeben wird. BMW ist auch in Aktienindizes vertreten, wie im Euro Stoxx 50. Ein Index kann profitabel sein, da „die Preisbewegung eines Index wesentlich glatter sein dürfte als bei anderen Finanzinstrumenten, da eine einzelne Aktie keinen großen Preisanstieg bewirken kann“, erklärt das Trading-Unternehmen Tickmill. Außerdem ist BMW Teil des Aktienindex DiVDAX und wird auch im Bereich Wertpapiere ernstgenommen.

Konkurrenz von Tesla und Daimler?

Dennoch ist die Konkurrenz am Automobilmarkt bekanntlich stark und die Branche ist hart umkämpft. Es gibt neben BMW noch weitere interessante Investitionsmöglichkeiten. Dazu gehört vor allem Mercedes-Benz und auch Tesla ist eine Marke, die immer wieder Fortschritte erzielt. Jedoch machen BMW die dazugehörigen Marken Rolls-Royce und auch Mini zu einem ernsthaften Mitstreiter. FAZ.net erklärt: „Die BMW Group bezeichnet sich als das einzige Automobilunternehmen weltweit, das eine reine Premium-Mehrmarkenstrategie verfolgt.“ Dazu gehört natürlich auch BMW Motorrad.

Eine Marke, die über 100 Jahre alt ist

Die Marke BMW ist heute über 100 Jahre alt. Sie wurde am 7. März 1916 gegründet und besitzt in Deutschland eine Reihe von Niederlassungen in Städten wie Hamburg, Dresden, Bonn und Düsseldorf. Vorstandsvorsitzender ist Oliver Zipse, der 2019 Harald Krüger ablöste.

BMW produziert Kraftfahrzeuge in verschiedenen Ländern, einschließlich Deutschland, Brasilien, China, Indien, Südafrika, Großbritannien, Mexiko und in den USA. Der Hauptsitz befindet sich in München.

Der Autohersteller gehört weltweit zu den größten 15 Unternehmen seiner Branche

BMW wird auf internationaler Ebene zu den größten Automobilherstellern der Welt gezählt und befindet sich unter den Top 15 Unternehmen. Im Jahr 2020 produzierte die Marke etwa 2,26 Mio. Fahrzeuge und erreichte einen Umsatz von 99 Milliarden Euro.

Zu den Ergebnissen während dem Corona-Jahr gab die BMW Group im Jahresbericht 2020 bekannt, dass es gelungen sei, ein respektables Ergebnis zu erzielen. Die Absatzzahlen im vierten Quartal seien die besten überhaupt gewesen, so der Bericht. Eine solide gemeinsame Leistung gäbe Anlass zur Hoffnung für das Jahr 2021, heißt es weiter.

Die Marke vereine „nachhaltige und digitalisierte Mobilität, verbunden mit einem herausragenden Kundenerlebnis“ und könne „als technologischer Vorreiter und als nachhaltiges Unternehmen in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Hinsicht ihre Stellung im Premiumsegment ausbauen“.